Israel 2017 Neunundzwanzigster Tag

Abschiedstag, Reisetag, Regentag!

Der Abschied von Nazareth und den Rosary-Sisters stand an. Gemeinsam mit den Schwestern feierten wir Laudes und Gottesdienst um 07:30 Uhr in der Kapelle der Schwestern bevor es zum letzten Frühstück in Nazareth ging. Auch das Frühstück nahmen wir bei den Schwestern ein und danach gab es sogar noch Geschenke von den Schwestern. Ganz lieb! Da wir ein bisschen getrödelt hatten ging es dann schnell zum Packen, denn um 10.00 Uhr sollte Abfahrt sein.

Erste Station auf unserer Reise war die kleine Gemeinde Kanaan in Galiläa. Es gibt sogar drei Ortschaften, die sich auf das Weinwunder beziehen. Die Ortschaft die wir angefahren haben kann jedoch auf eine nachweisliche Tradition bis in das 5. Jhdt. zurückblicken. Die kleine Kirche konnten wir über einen kurzen Fußweg erreichen an dem links und recht alle Verwandten unseres heutigen Busfahrers wohnten – inklusive einer kleinen aber ausführlichen Auswahl an Souvenir-Verkaufsstellen.

Zweite Station des Tages war der See Genezareth. Anlaufstelle war eine kleine Hafenanlagen an der Boote lagerten die „so aussehen wie das Boot Jesu“. Eines davon, die Noach, hatten wir für eine kleine Ausfahrt auf dem See gebucht. Und so konnten wir uns den See und das Umland, mit einer kleinen Einführung durch den Rektor, einprägen. Da wir zwei Schweizer dabei haben, gab es ein großes „Hallo“, als der Bootsführer eine Schweizerfahne auspackte. Die wurde natürlich mit dem Absingen des Schweizerpsalms gehisst.

Nach der Abfahrt vom See begann es sich zusammenzuziehen und als wir in Caesarea Philippi ankamen begann es zu tröpfeln. So war der Ausflug an die Ruinen und der Spaziergang am Jordan, zu den Jordanfällen etc. ein bisschen unangenehm. Nass, verdreckt und frierend kamen wir dann an den Bus zurück. In diesem Zustand kamen wir eine knappe Stunde später in Tabgha an. Hier bezogen wir unsere Unterkunft, versuchten uns, in dieser sehr rudimentären Räumlichkeit die uns zur Verfügung gestellt wurden, einzurichten und nahmen an der Vesper der Mönche teil. Das Abendessen schloss den offiziellen Tag ab.

Über was ich so nachdachte, kann ich gar nicht sagen. Die Kälte, die Nässe und das Frieren hindert mich daran … Gute Nacht! Hoffentlich ist morgen ein sonniger Tag.

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