Zum Abend

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Gott, du mein Gott, dich suche ich, * meine Seele dürstet nach dir.

Nach dir schmachtet mein Leib * wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, * um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.

Denn deine Huld ist besser als das Leben; * darum preisen dich meine Lippen.

Ich will dich rühmen mein Leben lang, * in deinem Namen die Hände erheben.

Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele, * mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

Ich denke an dich auf nächtlichem Lager * und sinne über dich nach, wenn ich wache.

Ja, du wurdest meine Hilfe; * jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.

Meine Seele hängt an dir, * deine rechte Hand hält mich fest.

(Aus Psalm 63)

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