Werke ohne Glauben?

Immer öfter denke ich mir, dass ich besser mich aus den Social Media abmelde und einen Großteil der digitalen Medien meiden sollte. Die Summe der Fake-News, die Summe der pauschalen, oberflächlichen Nachplappereien wird immer größer. Gerade auch im kirchlichen Bereich in dem sich selbst ProfessorenInnen nicht mehr schämen Polemik anzuführen und Behauptungen aufrecht zu halten, die unreflektiert, einseitig und unwissenschaftlich sind. Gerade mit den in den letzten Wochen und Monaten geführten Debatten, den gehaltenen Interviews demontieren sich die Fachleute in einer Form die echt traurig stimmt. Sie mischen eigentlich seriöse und notwendige Fragen so dermaßen mit Nichtigkeiten und Schwachheiten, dass ihre gesamte Leistung, die ich bei einigen hochschätze zu Nichte gemacht wird. Aber wer diese Damen und Herren kritisiert wird Mundtot gemacht mit neuen pauschalen Beschuldigungen und Äußerungen, damit dass man wahlweise – je nach Richtung – in die entgegengesetzte Richtung abgeschoben wird und genau mit jenen Attributen belegt wird, die sie selber in der öffentlichen Debatte aktiv ausleben.

Die Frage, ob Theologie Wissenschaft ist, die stellt sich fast nicht mehr, vielmehr braucht es heute die Frage, wie kann Theologie wieder eine Wissenschaft sein, denn die Zerstörung der Glaubwürdigkeit vollzieht sich Tag für Tag.

Die Demontage der Kirche, der Glaubensgemeinschaften setzt sich fort. In Wissenschaft, in den Gemeinden selbst, in den Verbänden und Akademien – also überall dort, wo gerade das Gegenteil erfolgen sollte. Wo gerade Reflexion, Tiefe, neue Fragen, neue Blickwinkel, echte Verortungen, ein tiefes Ringen um die Übertragung der Botschaft Jesu Christi stattfinden sollte, zeigt sich Strukturalismus, neue Formen der Engstirnigkeit, Regelhörigkeiten die nahe am lächerlichen sind, …

Zum Glück sind jene die laut sind, jene die Auffallen nur die Minderheit und „draussen“ in der Landschaft kommen die lächerlichen Diskussionen gar nicht an, denn an den Lebenswirklichkeiten, die andauernd beschworen werden, reden Wissenschaftler, Funktionäre und Co zum Glück vorbei. Das ist mein Lichtblick, dass es schlussendlich darum geht, dass der einzel Christ, der einzelne Hauptamtliche – GemeindereferentIn bis zum Papst fragen lassen muss: Wie hat die Botschaft dich verwandelt und wie sprudelst du von der Botschaft über: im Reden und im Tun: An ihren Taten werdet ihr sie erkennen!!

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Eine Antwort auf „Werke ohne Glauben?

  1. Vielen Dank für Deinen Blog. Die sozialen Netzwerke werden auch im Falle eines partikularen Boykotts weiterhin genutzt werden. Daher ist es wichtig, die Qualität von ihnen zu verbessern und nicht den Fake News zu überlassen. LG, Christiane

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